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Das Prinzip Monopol – Warum scheitert die GEMA an YouTube?
08.06.10 | Geschrieben von:Colin Kippenberg

Und schon wieder zeigt der Screen „Dieses Video ist in Deinem Land leider nicht verfügbar“. Was viele Nutzer der Videoplattform YouTube in Deutschland auf den Geist geht, ist nicht das Produkt der Plattenfirmen, sondern eine Ursache des langen Konfliktes zwischen GEMA und dem Videoanbieter YouTube.

Die GEMA

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte nimmt die Rechte der Urheber bezüglich der öffentlichen Wiedergabe ihrer Kompositionen wahr. Da häufig verwechselt, sei hier erwähnt, dass der Urheber nicht auch immer Künstler des Songs ist. Besonders in der Popmusik sind häufig die Urheber von Songs nicht auch die Künstler, die sie einsingen und performen. Das die Komponisten trotzdem gut Leben können ist der GEMA zu verdanken:   (weiterlesen…)

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Socialnomics: Social Media Revolution
08.04.10 | Geschrieben von:Colin Kippenberg

Folgendes Video gibt einen spannenden Einblick in die Entwicklung des Internets, Mobile-Internet und Social Media.

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Beck’s erweitert Musik-Engagement
08.03.10 | Geschrieben von:Colin Kippenberg

Die Bremer Brauerei strahlt seit dem dritten Mai auf MTV ein neues Sendung aus. Beck’s Most Wanted Musik zeigt die angesagtesten Videos von Rock bis Elektro. Und daneben vor allem eins: Die Marke Beck’s.

Man muss es den Bremern lassen, sie haben ein rundum geschlossenes und rundes Musik-Marketingpaket um Ihre Marke Beck’s formiert. Als größter Festivalsponsor ist die Bremer Brauerei bereits seit einigen Jahren intensiv bei den großen deutschen Festivals vertreten. Unter anderem bei Rock im Park, Hurricane und Highfield, neben weiteren Festivals. Neben einer auffallend musikgebrandeten Verpackung ist Beck’s nun auch noch mit einem eigenen Format auf MTV vertreten. Alle relevanten Kanäle von Event, POS, Internet und TV sind somit bedient. (weiterlesen…)

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Google steigt in den Musikmarkt ein –
Und hat gute Karten.

07.27.10 | Geschrieben von:Colin Kippenberg

Google macht sein einigen Tagen Furore um einen möglichen Launch eines neuen Google Music Dienstes. Noch ist wenig bekannt, außer das es sich um einen Service handeln soll, der sowohl auf Googles Android als auch im Netz stattfinden soll. Das lässt Raum zum spekulieren.

Googles Eintritt in den Musikmarkt belegt, wie wichtig Musik für Technologie und Internet Unternehmen ist. Während in den Augen der Verbraucher, dass mittlerweile immer mehr digitalisierte Gut Musik vermeintlich an Wert verliert, stürzen sich die größten Technologie und Internetfirmen wie iTunes, Amazon und Google in den Markt hinein. Der Hintergrund ist, dass Musik heutzutage relevanter ist als jemals zuvor.  Gemäß der GfK hören deutsche Bundesbürger mittlerweile im Schnitt über 30 Minuten Musik am Tag. Rund 3 mal so viel wie in den 80er Jahren, als der Schnitt bei rund 8 Minuten lag. Ein riesiges Marktpotential, wenn man das richtige Geschäftsmodell findet. Und eine ungeheure Kundenbindungsmöglichkeit, wie am Beispiel Apple deutlich wird.  Apple profitierte von seinem  iTunes Store, vor allem durch die Bindung der Kunden an die geschlossene Technologie und den dadurch ermöglichten Upsell. Die Belohnung für den Kunden waren dafür günstige 99 Cent pro Song und jede Menge neuer Unterhaltungselektronikprodukte rund um den iTunes Store. Den Erfolg den Apple hat, macht den Marktführer jedoch auch langsam. Seit langem wird über die Einführung eines Streaming-Services für iTunes spekuliert. Diesen hält Apple jedoch scheinbar zurück. Der Grund könnte sein, dass Apple den Service nur in Verbindung eines Cloud-Computing Services etablieren möchte um ein erneutes Mal den Hype um Musik auf eigene erweiterte Produkte auszunutzen. Nun will Google zum Gegenangriff ausholen. Und hat dazu gute Karten: (weiterlesen…)

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Der Wechsel vom klassischen Tonträgergeschäft hin zu Streaming-Angeboten: Ein Brechen mit alten, fest gelernten Paradigmen
07.15.10 | Geschrieben von:Colin Kippenberg

1. Paradigma: Das Produkt muss anfassbar sein

Bisher wurde Musik als Ware verkauft. Je physischer, je besser. Und wenn Digital, dann gestückelt in Portionen, fast so, als könne man sie greifen. Das Paradigma dahinter: Musik ist ein Produkt. Und Konsumenten möchten dieses Produkt besitzen und vor allem es anfassen. Reine Streaming-Services gehen von einem Paragdigmenwechsel aus. Das Geschäftsmodell verabschiedet sich vom Produkt Musik und vermarktet ein nicht anfassbaren Service. Konsumenten zahlen generell für den Zugang zur Musik ohne sie wirklich zu besitzen, den man bekommt die Musik immer wieder nur als Stream ausgeliefert. Die Vorteile für den Konsumenten sind, dass er weder Festplattenspeicherplatz benötigt, noch seine Musik verwalten muss.  Zudem ist sein Katalog immer „Up to date“.  Hinter diesem Wandel liegt auch ein Paradigmenwechsel in der Psyche des Konsumenten, welchen man schon heute sehen kann. War der Konsument in den 90er Jahren noch stark haptisch geprägt, sind die Generationen von heute und morgen viel stärker visuell geprägt. Der visuelle besitzt erlangt einen höheren Stellenwert und kann den Konsumenten von morgen wahrscheinlich mehr befriedigen als die Generationen von heute, welche es schätzen, wenn sie eine CD oder eine Vinyl in der Hand halten. (weiterlesen…)

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Vision einer Zukunft
07.15.10 | Geschrieben von:Colin Kippenberg

Wie sieht die Musikbranche der Zukunft aus? Dies dürfte wohl die wichtigste und am häufigsten gestellte Frage unserer Branche sein. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass die Hoffnungen in Streaming-Services liegen. Daher mal eine kurze Zusammenfassung wie der bekannteste Service Spotify aussieht, und was er Kunden als auch der Industrie bietet.

Was ist Spotify:

Spotify ist ein kleiner Client, den man sich auf dem Computer oder dem iPhone installieren kann. Hat man das Programm installiert, kann man über die schlicht gehaltene Suchmaske schnell Musik suchen und sofort streamen. Es ist vom Aufbau ähnlich wie iTunes mit dem entscheidenden Vorteil, dass man Musik nicht mehr kaufen und dann selber verwalten muss, sondern der Shop die eigene Libary wird.  Runterladen kann man die Musik nicht. Brauch man jedoch auch nicht, wenn man die App auf dem iPhone hat und so die Musik auch mitnehmen kann. Das gute für den Konsumenten liegt hier in der Nutzung. Ist der kontinuierliche Zugriff auf den Service möglich, kann man sich die gesamte Musikverwaltung sparen. Warum die Festplatte mit Musik zu kleistern, wenn man sie per Klick schnell von Spotify abspielen kann?. Damit bekommt für Musikfans der Musikgenuß einen ganz neuen Stellenwert. Kein: „Ich finde die Platte nicht mehr.“ „ Habe ich noch nicht.“ „Kenne ich nicht.“  oder dergleichen gibt es nicht mehr. Einfach Namen eintippen und fertig. Das Tolle bei Spotify ist, dass der Service auf einem P2P-System basiert. Dies macht die Software ungemein schnell. Viel schneller, als alles was man bisher im Internet gesehen hat. Zudem ist es möglich sich mit seinem Account über Facebook zu vernetzen. Dies macht es möglich die Playlisten der Freunde zu durchstöbern und so neue Musik zu entdecken. (weiterlesen…)

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